12. Sonntag nach Trinitatis

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42, 3

 

Einschulungsgottesdienst

Am Freitag, den 12.August, laden wir alle Schulanfänger um 18 Uhr in die Christuskirche ein.

Der Einschulungsgottesdienst wird gehalten von Pfrn. Schenk.

 

12. Sonntag nach Trinitatis

Wir laden herzlich ein zum
Gottesdienst
am 12. Sonntag nach Trinitatis
am Sonntag, dem 14. August  2016,
um 10.00 Uhr in die Christuskirche.

Der Gottesdienst wird gehalten von Pfr. Lehmann.


Nun lob, mein Seel, den Herren

1. Nun lob, mein Seel, den Herren,  was in mir ist, den Namen sein.
Sein Wohltat tut er mehren, vergiss es nicht, o Herze mein.
Hat dir dein Sünd vergeben und heilt dein Schwachheit groß,
errett′ dein armes Leben, nimmt dich in seinen Schoß,
mit reichem Trost beschüttet, verjüngt, dem Adler gleich;
der Herr schafft Recht, behütet, die leidn in seinem Reich.

2. Er hat uns wissen lassen sein herrlich Recht und sein Gericht,
dazu sein Güt ohn Maßen, es mangelt an Erbarmung nicht;
sein′ Zorn lässt er wohl fahren, straft nicht nach unsrer Schuld,
die Gnad tut er nicht sparen, den Schwachen ist er hold;
sein Güt ist hoch erhaben ob den′, die fürchten ihn;
so fern der Ost vom Abend, ist unsre Sünd dahin.

3. Wie sich ein Mann erbarmet ob seiner jungen Kindlein klein,
so tut der Herr uns Armen, wenn wir ihn kindlich fürchten rein.
Er kennt das arm Gemächte und weiß, wir sind nur Staub,
ein bald verwelkt Geschlechte, ein Blum und fallend Laub:
Der Wind nur drüber wehet, so ist es nimmer da,
also der Mensch vergehet, sein End, das ist ihm nah.

4. Die Gottesgnad alleine steht fest und bleibt in Ewigkeit
bei seiner lieben G′meine, die steht in seiner Furcht bereit,
die seinen Bund behalten. Er herrscht im Himmelreich.
Ihr starken Engel, waltet seins Lobs und dient zugleich
dem großen Herrn zu Ehren und treibt sein heiligs Wort!
Mein Seel soll auch vermehren sein Lob an allem Ort.

5. Sei Lob und Preis mit Ehren Gott Vater, Sohn und Heilgem Geist!
Der wolle in uns mehren, was er aus Gnaden uns verheißt,
dass wir ihm fest vertrauen, uns gründen ganz auf ihn,
von Herzen auf ihn bauen, dass unser Mut und Sinn
ihm allezeit anhangen. Drauf singen wir zur Stund:
Amen, wir werden′s erlangen, glaubn wir von Herzengrund.

Text: Johann Gramann vor 1540
Melodie: Hans Kugelmann 1540