8. Sonntag nach Trinitatis

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.  Epheser 5, 8b.9

8. Sonntag nach Trinitatis

Wir laden herzlich ein zum
Gottesdienst in der Schierker Bergkirche
am 8. Sonntag nach Trinitatis
am Sonntag, dem 17. Juli  2016,
um 10.00 Uhr in die Bergkirche in Schierke.

Der Gottesdienst wird gehalten von Pfrn. Seichter.

 

Der gemeinsamen Gottesdienst der Stadtgemeinden
am 8. Sonntag nach Trinitatis
am Sonntag, dem 17. Juli  2016,
findet um 10.00 Uhr in die Johanniskirche statt.

Der Gottesdienst wird gehalten von Pfrn. Lieboldt.


O gläubig Herz, gebenedei

1 O gläubig Herz, gebenedei und gib Lob deinem Herren! Gedenk, dass er dein Vater sei, den du allzeit sollst ehren, dieweil du keine Stund ohn ihn mit aller Sorg in deinem Sinn dein Leben kannst ernähren.

2 Er ist’s, der dich von Herzen liebt und sein Gut mit dir teilet, dir deine Missetat vergibt und deine Wunden heilet, dich waffnet zum geistlichen Krieg, dass dir der Feind nicht obenlieg und deinen Schatz zerteile.

3 Er ist barmherzig und sehr gut den Armen und Elenden, die sich von allem Übermut zu seiner Wahrheit wenden; er nimmt sie als ein Vater auf und gibt, dass sie den rechten Lauf zur Seligkeit vollenden.

4 Wie sich ein treuer Vater neigt und Guts tut seinen Kindern, also hat sich auch Gott erzeigt allzeit uns armen Sündern; er hat uns lieb und ist uns hold, vergibt uns gnädig alle Schuld, macht uns zu Überwindern.

5 Er gibt uns seinen guten Geist, erneuet unsre Herzen, dass wir vollbringen, was er heißt, ob’s auch das Fleisch mag schmerzen. Er hilft uns hier mit Gnad und Heil, verheißt uns auch ein herrlich Teil von den ewigen Schätzen.

6 Nach unsrer Ungerechtigkeit hat er uns nicht vergolten, sondern erzeigt Barmherzigkeit, da wir verderben sollten. Mit seiner Gnad und Gütigkeit ist uns und allen er bereit, die ihm von Herzen hulden.

7 Was er nun angefangen hat, das will er auch vollenden; nur geben wir uns seiner Gnad, opfern uns seinen Händen und tun daneben unsern Fleiß, hoffend, er werd zu seinem Preis all unsern Wandel wenden.

8 O Vater, steh uns gnädig bei, weil wir sind im Elende, dass unser Tun aufrichtig sei und nehm ein löblich Ende; o leucht uns mit deim hellen Wort, dass uns an diesem dunklen Ort kein falscher Schein verblende.

9 O Gott, nimm an zu Lob und Dank, was wir einfältig singen, und gib dein Wort mit freiem Klang, lass’s durch die Herzen dringen. O hilf, dass wir mit deiner Kraft durch recht geistliche Ritterschaft des Lebens Kron erringen.

Text: Michael Weiße 1531
Melodie: Michael Praetorius 1609