Gemeinde auf Reisen – September 2014

Endlich ist es soweit, der 13. September 2014 ist da. Unsere Fahrt  nach Halle, auf die sich alle Beteiligten seit langem gefreut  haben, kann losgehen.  Pünktlich um 8.00 Uhr holt uns der nette Busfahrer Herr Wolf  mit seinem kleinen Bus vor den Toren unserer Christuskirche ab. Es geht Richtung Halle zur ersten Station unserer Reise. Am Saale- Ufer in Halle- Trotha erwartet uns schon „ unser“ Schiff, das uns dann 2 Stunden lang über die Saale und ihre diversen Schleusen „ schippert“.Der Kapitän macht unterwegs auf Sehenswürdigkeiten rechts und links der Saale aufmerksam, während uns seine Crew mit Getränken verwöhnt. Das Wetter ist feucht und neblig, die Stimmung aber ist sonnig!   Da eine Bootsfahrt hungrig macht, geht es jetzt zu Fuß zum „ Gasthof zum Mohr“ oberhalb der Saale.. Ein uriger Saal und ein appetitliches, reichhaltiges Buffet warten auf uns. ( Danke Herr Pfarrer- Ihre Wahl war richtig gut!!)    Nach dem Essen geht es zum eigentlichen Höhepunkt  dieser Fahrt:  wir werden die „ Frankeschen Stiftungen“, die im neuen Glanz erstrahlen, besuchen und uns fachkundig durch das imposante Areal führen lassen. Mitten in Halle befinden sich die „ Frankeschen Stiftungen“- ein weltweit einzigartiges Beispiel sozialer und pädagogischer Architektur im Stile des Barock.1698 wurden sie durch den Theologen und Pädagogen August Hermann Francke als Waisenhaus und Bildungsanstalt  gegründet. Das historische Gesamtensemble mit seinen Häusern , Gärten, seinen Schulen, Internaten und der Theologischen Fakultät der Universität Halle sind authentisch erhalten geblieben.  Beeindruckt hat uns das „ Historische Waisenhaus“ mit seinen Ausstellungen der Gemäldegalerie und der barocken Kunst-und Naturalienkammer, deren Kuriositäten uns lächeln aber auch „ erschaudern“ lassen…..Nach der sehr informativen Führung haben wohl alle Appetit auf einen schönen, heißen Kaffee nebst Kuchen.  Also bringt uns der Bus vor die Tore Halles zur „ Burg Wettin“, in derem mittelalterlichen Burg- Cafe` eine gemütliche Pause eingelegt wird. Gutgelaunt geht es dann wieder zurück Richtung Heimat.  Das Wetter hat es zwar nicht sehr gutgemeint, doch es hätte schlimmer kommen können.  Wernigerode empfängt uns nämlich mit „ richtigem“ Regen!!

AltanDenkmalFrancke

 

 

 

 

 

An dieser Stelle  möchten wir dem Organisator , Herrn Pfarrer Schmudde, von Herzen für diesen wunderbaren Tag danken!!  Es stimmte einfach alles – es gab stets einen  Wechsel von Wissensvermittlung und fröhlicher Entspannung. Davon werden wir alle eine Weile zehren können!  Und wir freuen uns natürlich schon heute auf eine weitere  Reise im nächsten Jahr!

 

Dr. Birgit Neidt.