Aktuell und in den kommenden Wochen und Monaten sind für den Gemeindekirchenrat und die Gemeindeverwaltung vor allem diese Themen von Bedeutung:
- Nach wie vor beschäftigen uns die beiden LEADER-Förderanträge: Der „kleine“ Antrag zur Restaurierung des Altargemäldes sowie der „große“ Antrag für das Projekt „Kirche unter einem Dach“. Der Gemäldeantrag befindet sich derzeit in der Prüfung beim Amt für Landwirtschaft, Flure und Forsten (ALFF) in Halberstadt, wobei insbesondere noch formale Fragen zu klären sind. Im April ging die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis zur Restauration bei uns ein – mit eines der letzten Dokumente, das noch gefehlt hatte.
- Ein wenig mehr Arbeit ist noch für „Kirche unter einem Dach“ zu leisten. Bis Juli muss eine genehmigungsfähige Bauplanung vorgelegt werden, was nicht nur viel Arbeit für uns, sondern vor allem für unsere Architektin, Frau Hottenrott, und die beteiligten Planungsbüros bedeutet. Gleichzeitig ergab eine Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Archäologie und Denkmalschutz, dass es bezüglich einzelner Umbaumaßnahmen noch Vorbehalte gibt – immerhin ist unsere Kirche nach wie vor fast im „Urzustand“ von 1909 erhalten und damit durchaus schützenswert. Hier werden wir in den kommenden Wochen nach geeigneten Kompromissen und guten Lösungen suchen.
- Im Rahmen unserer Klausurtagung im Cyriakushaus hatten wir uns unter anderem auf eine Vereinheitlichung der Liturgie im neuen Pfarrbereich geeinigt, um nicht nur unseren Pfarrerinnen und Pfarrern das Leben etwas leichter zu machen, sondern es vor allem auch den vielen Gemeindegliedern im Pfarrbereich zu erleichtern, einfach mal einen Gottesdienst in einer der anderen Kirchen zu besuchen, ohne sich gedanklich auf einen anderen Ablauf einstellen zu müssen. Diese Vereinheitlichung wird ein paar – kleinere – Änderungen mit sich bringen, die wir in den kommenden Wochen und Monaten nach und nach einführen möchten. Darauf dürfen wir uns alle schon freuen, wird es doch ums gemeinsame Singen und Feiern gehen.
- Die Gemeindeversammlung am 21. April in Schierke wurde sehr gut angenommen – vielen Menschen aus Schierke liegt nicht nur die Gemeinde, sondern insbesondere auch der Erhalt und die weitere Nutzung ihrer Kirche sehr am Herzen. Der Gemeindekirchenrat konnte etliche Kontakte in den Ort knüpfen, die sich in Zukunft sicherlich noch als hilfreich erweisen werden.
- Die neue Veranstaltungsreihe „Außer der Reihe“, die Matthias Zentner zu Jahresbeginn ins Leben gerufen hat, wird sehr gut besucht. An den vier bisherigen Abenden ging es um den geplanten Umbau unserer Kirche, um Israel und um die Werke von Caspar David Friedrich und Paul Gerhardt – am 29. Juni steht beim fünften Termin das Leben des Zeitzer Pfarrers Oskar Brüsewitz im Fokus, der sich 1976 aus Protest gegen die politischen Verhältnisse in der DDR öffentlich verbrannte. Mit Pfarrerin Ursula Meckel wird eine Zeitzeugin berichten, die nicht nur die Kirchenverfolgung in der DDR selbst miterlebt, sondern auch Oskar Brüsewitz persönlich gekannt hat. Treffpunkt und Zeit: Um 17:00 Uhr in unserem Pfarrhaus.
- Und noch ein ganz wichtiger Punkt zum Schluss: Am 18. Juni findet unsere große Gemeindefahrt zu den Franckeschen Stiftungen im schönen Halle statt. Ein paar letzte Plätze sind nach wie vor zu haben – wer sich für das beeindruckende Lebenswerk von August Hermann Francke begeistern kann, kann sich jederzeit gerne im Gemeindebüro oder per Telefon anmelden: 03943 63 44 50.

